Großes Vertrauen für die Gleichstellungsarbeit an der Technischen Universität München (TUM): In der Senatssitzung vom 27. November 2025 wurde Dr. Daniela Schwarz einstimmig in ihrem Amt als Frauenbeauftragte bestätigt. Nachdem sie bereits am 29. Januar 2025 erstmals gewählt wurde, kann sie ihre Aufgaben nun für eine dreijährige Amtszeit weiterführen.
Dr. Schwarz, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Sport- und Gesundheitsdidaktik, blickt motiviert auf die kommenden Jahre: „Die Rolle der Frauenbeauftragten der TUM ist zweifellos ein bedeutendes und politisch prägendes Amt. Mich erfüllt diese Aufgabe mit großer Verantwortung und Engagement.“ Die Anerkennung durch Senat und Präsidium empfinde sie als „aufrichtig und kraftvoll“.
Intersektionale Themen im Fokus
Schwarz setzt sich für mehr Chancengerechtigkeit in allen Bereichen der Universität ein – vom Studium über die wissenschaftliche Karriere bis hin zur Hochschulverwaltung. Dazu will sie insbesondere intersektionale Schwerpunkte stärken, etwa inklusive Führungskulturen, diversitätsorientierte Lehrpläne oder innovative Forschungsansätze. Zu den aktuellen Projekten zählen unter anderem Forschungsinitiativen rund um die UEFA Frauen-EURO 2025 sowie Vorhaben zur Inklusion durch Sport und Technologie. Ein Evaluierungssystem soll die Fortschritte der Gleichstellungsmaßnahmen kontinuierlich sichtbar machen.
Ihre wissenschaftliche Expertise bringt sie bereits seit 2011 an der TUM ein. Sie erforscht Themen der sozialen und beruflichen Teilhabe durch Sport und Bewegung sowie Adapted Physical Activity – sowohl in medizinischer als auch gesellschaftlicher Perspektive.
Neues Stellvertretungsteam einstimmig gewählt
Ebenfalls einstimmig hat der Senat die Stellvertretungen der Frauenbeauftragten für die nächsten Jahre bestimmt. In alphabetischer Reihenfolge unterstützen künftig:
- Prof. Dr. Johannes Betz (ED)
- Dr. Sara Caprioli (MGT)
- Dr. Rahul Gopal Chaudhari (CIT)
- Dr. Tina Koehler (LS)
- Prof. Dr. Manon Westphal (SOT/HfP)
Zentrale Rolle in Hochschulentscheidungen
Die TUM-Frauenbeauftragten unterstützen die Universität seit 1988 bei der Umsetzung des Gleichstellungsauftrags. Sie setzen sich dafür ein, Benachteiligungen von Wissenschaftlerinnen und Studentinnen zu verhindern, und bringen ihre Stimme als stimmberechtigte Mitglieder in zentralen Gremien wie dem Senat und der Erweiterten Hochschulleitung ein.
Mit der erneuten Bestätigung von Dr. Daniela Schwarz und der Wahl eines vielfältig besetzten Teams setzt die TUM ein starkes Signal für die kontinuierliche Weiterentwicklung von Chancengleichheit und Diversität an der Hochschule.
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