Am 2. Dezember 2025 fand an der TUM erstmals der „Power Breezer“ statt – ein innovatives Veranstaltungsformat des Gender Equality Office, das sinnbildlich für das neue Selbstverständnis des sich neu aufstellenden Teams steht: kraftvoll, beweglich und konsequent auf ein inklusives und geschlechtergerechtes Umfeld ausgerichtet. Der „Power Breezer“ verbindet Sport, Empowerment und internationale Zusammenarbeit und schafft damit eine sichtbare Bühne für Frauen, Vielfalt und Gleichstellung an der TUM.
„Der Power Breezer steht für ein modernes Verständnis von Gleichstellungsarbeit: sichtbar, interaktiv und nah an den Lebensrealitäten der Menschen an der TUM“, erklärt Dr. Daniela Schwarz, Frauenbeauftragte der TUM.
Als „beweglicher Raum“ konzipiert, bringt der „Power Breezer“ Gesundheit, Dialog und Empowerment zusammen. Das Format ist flexibel einsetzbar – von Aktivierungen rund um große Sportereignisse bis hin zu Workshops und Austauschformaten auf dem Campus. Dabei nutzt es gezielt die Strahlkraft von Sport und Gesundheit, etwa im Kontext internationaler Großevents wie Europa- oder Weltmeisterschaften, den Paralympics oder den Special Olympics, um Themen wie die Sichtbarkeit von Frauen, Diversität und Inklusion für Studierende und Mitarbeitende erlebbar zu machen.
Internationale Perspektiven und fachliche Expertise
Ein zentrales Element des „Power Breezers“ ist die Einbindung internationaler Expertise. Die beteiligten Kolleginnen bringen fundiertes Wissen aus Genderforschung, Sportdidaktik, Inklusion und Impact-Research ein und verbinden Erfahrungen aus Universitäten, Verbänden und internationalen Initiativen. Durch ihre unterschiedlichen kulturellen und institutionellen Hintergründe entstehen Formate, die Sensibilität für Geschlechtergerechtigkeit, intersektionale Perspektiven und die Lebensrealitäten von Frauen weltweit stärken.
Beim Auftakt waren Prof. Dr. Katie Lebel (Kanada), Prof. Dr. Chris Horbel (Norwegen), Prof. Dr. Anna-Maria Strittmatter (Schweden) sowie Dr. Marianne Meier (Schweiz) als internationale Expertinnen vor Ort. Mit ihrer Expertise in Sportmanagement, Frauen- und Diversitätssport sowie Genderforschung im Fußball begleiteten sie das Seminar fachlich und gestalteten einen offenen internationalen Austauschraum, in dem Perspektiven aus Forschung und Praxis zusammengeführt wurden.
Aus dem gemeinsamen Arbeiten vor Ort haben sich bereits konkrete Ideen für Zukunfts- und Folgeprojekte ergeben. Diese sollen die Themen Gleichstellung, Sichtbarkeit und nachhaltige Sportentwicklung weiter vertiefen und zugleich international vernetzen.
Mehrwert für zukünftige Initiativen
Der „Power Breezer“ ist als Experimentier- und Entwicklungsraum für neue Projekte angelegt. Er kann als Labor für inklusive Social-Media-Initiativen, Community-Events oder internationale Austauschprogramme mit Partneruniversitäten dienen. Gleichzeitig bietet das Format auch für externe Partnerinnen und Partner – etwa NGOs oder Unternehmen – einen sichtbaren Anknüpfungspunkt, um Gleichstellung, Vielfalt und Employer Branding glaubwürdig miteinander zu verbinden.
Rolle des neuen Gender Equality Office Teams
Mit dem „Power Breezer“ positioniert sich das neu formierte Gender Equality Office Team als strategische Schnittstelle zwischen Departments, Verwaltung, Studierenden und externen Akteurinnen und Akteuren. Das Format dient dabei als kreatives Werkzeug für Transfer, Vernetzung und Sichtbarkeit.
„Unser Ziel ist es, Gleichstellung nicht nur zu thematisieren, sondern aktiv zu gestalten – mit Formaten, die bewegen, verbinden und langfristig Wirkung entfalten“, sagt Dr. Schwarz.
So entstehen nachhaltige Strukturen: von wiederkehrenden Formaten im Kontext großer Sportereignisse wie der Frauenfußball-Europameisterschaft bis hin zu langfristigen Bildungs- und Empowerment-Programmen für Mädchen und Frauen an der TUM.